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MÄNNEDORF, SCHWEIZ

SWAROVSKI-VERWALTUNGSGEBÄUDE

VERWALTUNGSGEBÄUDE

CLIMATOP

Kristall mit Aussicht

Außergewöhnlich, wie Swarovski selber, dazu nachhaltig gebaut und naturnah, so präsentiert sich der Schweizer Hauptsitz der Daniel Swarovski Corporation AG in Männedorf am Zürichsee. Das von ingenhoven architects international entworfene Verwaltungsgebäude in Form eines Hufeisens bietet fast allen der rund 450 Mitarbeitern Seeblick. Die Niedrigenergietechnik mit Seewassernutzung und dreifach-verglasten Fassaden-Elementen erfüllt den Schweizer Minergie Standard

20 km südlich von Zürich liegt in einzigartiger Lage, direkt am See, der Ort Männedorf. Seit Oktober 2010 haben hier rund 450 Mitarbeiter ihren Platz im neuen Verwaltungsgebäude gefunden, in dem nun wieder der internationale Konsumgüter-Bereich, das Edelsteingeschäft sowie der Finanzbereich der Firma unter einem Dach vereint sind. Die auffällige Hufeisenform des Gebäudes und die raumhoch verglasten Fassadenelemente ermöglichen fast allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den attraktiven Blick auf den Zürichsee und die Alpen. Die Transparenz der Fassade gibt dem Gebäude auch die gewünschte Leichtigkeit. Die geschwungene Form und die größtenteils offenen Arbeitsplätze (Großraum) ermöglichen die vom „Meister der Poesie der Präzision“ (Swarovski über Swarovski) geforderte Teamarbeit. Zudem ist das Nutzungskonzept flexibel und reversibel, so dass sich organisatorische Veränderungen schnell und kostengünstig umsetzen lassen.

Schweizer Minergie-Standard

Der Ansatz von ingenhoven architects international war, von vornherein ein Gebäude zu schaffen, welches den Schweizer Minergiestandard erfüllt. Die Gesamtkonstruktion der Fassade, der Haustechnik und thermoaktives System erfüllen diesen gewünschten Standard. Das betrifft im speziellen die Anforderungen an Luftdichtigkeit, Tageslichtnutzung, Heizwärmebedarf, Wärmedämmung, Wärmeschutzverglasung, Wärmeverteilung und kontrollierte Lüftung.

Nicht nur visuelle Vorteile hat die Nähe zum sechstgrößten Schweizer See. Die gesamte Heiz- und Kühltechnik wird über eine Seewasser-Wärmepumpe mit Zürichseewasser betrieben. Diese Pumpe kann sowohl heizen als auch kühlen. Die Niedrigenergietechnik im gesamten Gebäude entspricht dem Schweizer Minergie-Standard, die Struktur der Fassade aus Wärmeverglasung ermöglicht Tageslichtnutzung, Wärmeisolierung und eine automatisch gesteuerte Belüftung.

Fassadenkonstruktion

Die zweischalige Fassadenkonstruktion basiert auf einer Elementbauweise. Die innere primäre Fassadenebene ist mit Dreifach-Sonnenschutz-Gläsern Climatop mit einer Breite von 2,70 m verglast. Die Verglasung ist selbstaussteifend ohne zusätzliche vertikale Pfosten. Motorisch betriebene, 1,35 m breite Zu- und Abluftklappen im Deckenbereich sorgen für zusätzliche natürliche Belüftung. Sie werden wechselweise für das darüber liegende Geschoss als Zuluftklappe und für das darunter liegende als Abluftklappe genutzt. Für einen optimalen Sonnenschutz sorgen 2,70 m breite und 150 mm tiefe vorgehängte, motorisch betriebene Raffstores. Die zweite Fassadenschale besteht aus zwei pro 2,70 m Feld vorgehängten VSG-Monoglasscheiben mit Randsiebdruck. Filigrane Stahlwinkel, die rückseitig verklebt sind, lagern die Prallscheibe am oberen und unteren Glasrand. Die äußere Prallscheibe kann vollflächig als Drehflügel geöffnet werden, so dass die innere Isolierverglasung und die Raffstores problemlos gewartet bzw. gereinigt werden können. Gebogene Lochblechelemente aus Aluminium schließen die horizontalen offenen Bereiche zwischen den Geschossen und schützen dahinter liegende Funktionen. 

 

Die Vorhangfassade erfüllt einen dreifachen Zweck: Sie schützt die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vor Lärm, zum Beispiel von der nahe gelegenen Zugstrecke, die Raffstores vor den häufiger auftretenden Stürmen am Zürichsee und vor Verschmutzung sowie die gesamte Fassade vor Winddruck.

Die besonders breiten Flachlamellen der Raffstores werden automatisch dem Sonnenstand so angepasst, dass sie bei effektivem Sonnenschutz noch genügend Tageslicht hereinlassen und den Ausblick auf den See ermöglichen. Helle Materialien bei der Innenraumgestaltung sorgen dafür, dass das Tageslicht bis in weite Raumtiefen reflektiert wird. Die Kombination eines direkten mit einem indirekten Beleuchtungssystem sorgt für gleichmäßig homogenes Licht in den dunklen Stunden. Beim Beleuchtungskonzept musste unter anderem die direkte Nachbarschaft zu Wohnhäusern mitbedacht werden, damit die Umgebung in den Abendstunden nicht zu stark „bestrahlt“ wird. Die Deckenleuchten wurden dafür senkrecht zur Fassade angebracht und geben dem Raum optisch mehr Tiefe. 

Teamarbeit

Seit jeher legt Swarovski großen Wert darauf, seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern einen hochwertigen Arbeitsplatzstandard zu bieten. Dies ermöglichen im neuen naturnahen Verwaltungsgebäude viel Tageslicht, der Blick auf den Zürichsee und die Alpen, räumliche Strukturen, die ein offenes und kreatives Miteinander fördern und das Wissen, in einem Gebäude nach Schweizer Minergiestandard zu arbeiten.

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